Dienstag, 31. Oktober 2017

Herbstgedanken und ein Karten DIY

Schleichend kommt der Herbst. Und auf den freue ich mich immer. Bekanntlich bin ich ja so gar kein Sommerkind. Die Hitze ertrage ich nur schlecht. Ich könnte mich mit der heissen Sommerzeit anfreunden, wenn ich nicht arbeiten müssten. Ich würde mich dann vom einen Schattenplatz zum anderen schleichen. Ab und zu einen Abkühlung im See geniessen und ganz viele kalte Getränke trinken. Da ich immer wieder zu hören bekomme, dass ich dann bestimmt reklamiere, wenn es kalt ist, muss ich immer wieder intervenieren. Ich motze nie bei kalten Temperaturen. Nie und nimmer. Von mir aus dürfte nämlich das Thermometer immer unter 25 Grad bleiben. 
Ist jemand unter euch auch kein grosser Freund der Hitze?

Okey jetzt aber zurück zum Herbst. Mit ihm kommt die Zeit der guten Stube. Sie bekommt wieder eine ganz andere Bedeutung. Ich habe den Drang eine Brise Gemütlichkeit in die vier Wänden einzuhauchen. Sei es mit Kerzen, der Jahreszeiten entsprechenden Dekorationen und nochmals mit Kerzen. Am liebsten leuchtet bei mir immer irgendwo ein kleines Licht. Seit ich mir vor knapp zwei Jahren ein Kerzenkaufverbot auferlegt hat, schwindet der Kerzenvorrat jedoch stetig. Jedoch ist es unglaublich, dass es nach knapp 24 Monaten immer noch eine beachtliche Auswahl davon gibt. Habt ihr auch gewisse Dinge im Haushalt in gefühlter tausendfacher Menge? 








Da ich zur Zeit an zwei Orten Zuhause bin, ist es immer wieder eine Frage der Organisation bezüglich Freizeitgestaltung. In meinem eigentlichen Zu hause kann ich aus dem Vollen schöpfen, wenn ich einen kreativen Anfall habe. Bei meinem zweiten Zuhause ist eben da, was da ist und nicht mehr. Also für mein Geschmack eher nicht viel, was mich in eine Kreativephase stützen lassen kann. Aber aus der Not wird man bekannt erfinderisch und darum habe ich gestern meinen Kartenvorrat aufgestockt. 
Aus gelesenen Magazinen lässt es sich wunderbar Karten machen Wer mir bei Instagram folgt, hat gestern schon einen kleinen Einblick vom Resultat bekommen. 

Karten aus Zeitschriften
* Alte Zeitschriften  (wenn möglich kein Hochglanz)
* diverse Filzstifte mit verschiedenen Dicken der Spitze
* Leim
* Schere
* Blanko Karten

Schneide passende Ausschnitte aus dem Katalog heraus und schau wie du den Ausschnitt auf die Blankokarte kleben möchtest. Hast du eine passende Stelle gefunden, kannst du den Ausschnitt aufkleben. Dann kannst du mit den Filzern über die ganze Karte verteilt Muster anbringen.
Und schon ist deine Karte fertig. 


Gestern wurde in den Nachrichten vermittelt, dass wir einen viel zu grossen Co2 Verbrauch haben. Die Folgen sind bekanntlich verherrend. Unteranderem ist so ein grosser Teil unserer Schweizer Gletschern im letzten Winter geschmolzen, dass jeder Bürger der Schweiz ein 25 Meter langes Schwimmbecken füllen könnte. 

Und was hat das mit dem Herbst und mit den Karten zu tun?
Ich möchte weiterhin die Jahreszeiten geniessen können und überlege mit immer wieder was ich nachhaltiges für die Umwelt tun kann. Und darum finde ich die Umsetzung von der Kreation eigener Karten eine gute Sache. Somit kann jeder mit einem kleinen Upcycling einen Menschen mit analoger Post überraschen und der Umwelt etwas zuliebe tun. 

Liebste Herbstgrüsse
Kuhmagda

Montag, 25. September 2017

Eine kleine Reise durch Italien

Vor zwei Wochen starteten wir in Pisa unsere kleine Reise durch Italien. Mit dem Zug ist die italienschie Grenze von mir aus ziemlich schnell zu erreichen. Mit einem guten Buch im Gepäck und dem zwei mal Umsteigen, war ich im nu in Pisa. 
Die Stadt ist klein und für mich eher unspektakulär. Jedoch war das Italienfeeling trotzdem schnell bei mir angekommen. Das Essen alleine versprüht das Gefühl von bella vita. Der schiefe Turm von Pisa ist pflicht. Und darum besuchten wir ihn, nachdem wir die Kleiderläden unsicher gemacht haben. Die Italiener und Italiennerinnen haben bezüglich Mode einfach viel Stil und ich habe das Glück, dass die Frauen eher klein sind wie ich und dementsprechend auch die Kleidergrössen kleiner ausfallen. 
Die Aperokultur ist so schön, darum haben wir natürlich auch fast jeden Tag brav mitgemacht, wenn die Landsleute sich in den Bars und Restaurant zu einem feinen Wein und Antipasti an die Tische gesetzt haben. Den Abend mit diesem Ritual einzuläuten ist grossartig. 















Nach Pisa verschlug es uns Richtung Livorno, wo wir etwas weiterweg in einem kleinen Ort, uns in einem Hostel niedergelassen haben um das Meer zu geniessen. Anhand der zahlreichen Stränden mit noch mehr Liegestühlen und Sonnenschirmen, lässt sichs erahnen, dass hier im Hochsommer regen Betrieb sein wird. Darum war September eine gute Wahl für den Besuch am Meer. 

Ein unglaublich schönes kleines Restaurant hat uns angezogen um dort am Abend wieder einen Aperitiv zu nehmen. Das Restaurant hatte einige kleine Räume, die bis in den letzten Winkel sehr stilvoll dekoriert waren. Wir vermuten, dass die Dekoration gekauft werden konnte, da einiges mit Preisen angeschrieben war. Ein tolles Konzept. Aufgrund einer einheimischen Empfehlung setzten wir uns in eine typische Pizzeria. Das Essen war unglaublich gut. 

Nach dem Abstecher fuhren wir mit dem Zug Richtung Rom. Ein wunderschönes Apartement durften wir für ein paar Tage unser heissen. Es lag unmittelbar vom berühmten Trevi Brunnen,  hochoben unter einem Dach, welches einen kleinen Balkon verfügte. Dieser lud ein, in ein paar Wohnungen von den Nachbarn zu "spienzlen". Fazit der Balkonrecherche: am Morgen wurde oft geputzt und am Abend gekocht.

Wer Rom nicht kennt-muss die Stadt kennen lernen-. Sie ist unglaublich prunkvoll mit so vielen Kulturgüter und Sehenswürdigkeiten. 
Mithilfe ganz tollen Tipps einer Romexpertin, konnten wir in den paar Tagen, richtig viel erkunden und die besten Glace essen.
Am Tag vor dem Abflug spazierten wir durch das ehemalige Arbeiterviertel Garbatella. Der Einstieg zu diesem Viertel war ein kleines Unterfangen. Erstmal vierliefen wir uns in ein Quartier, welches fernab vom Tourismus gelegen ist. Unzählige Blöcke säumten sich der Strassen entlang. Es war schmutzig und roch nicht nach Rosen. Im Zentrum Rom`s war alles unglaublich sauber. Was nicht alles für den Tourismus gemacht wird. Nach dem Abstecher in das Blockquartier führte uns eine breite Treppen in das Garbatella. Wunderschöne zwei-bis drei stöckige Häuser/Villen machten das Quartier aus. Einen Blick in die Gärten lohnte sich alleweil, denn das Auge wurde mit ganz vielen südländischen Pflanzen verwöhnt. Das erste mal in meinem Leben habe ich einen Granatapfelbaum gesehen. Ich habe mich so gefreut.
Mitten im Quartier findet am Samstag in einer Halle einen Bauernmarkt statt, welcher den Bauern aus der Umgebung ermöglicht ihre frische Ware anzupreisen. Wenn uns der Flug am Abend nicht wieder in die Schweiz zurück geflogen hätte, wär es bestimmt nicht mit leeren Einkaufstaschen weiter zum nächsten Ziel gekommen. Bewundernswert war der Metzger, welcher das Fleisch ohne Maschine feinsäuberlich mit einem Messer in ultra feine Tranchen geschnitten hat. Ich könnte solchen Menschen stundenlang zuschauen.

Zurück in der Schweiz empfang uns trübes Wetter. Wie wir erfahren haben, gab es auch in den Regionen, in denen wir waren, etliche Überschwemmungen. Wir hatten extrem Wetterglück und der Spätsommer hat uns ein paar sehr schön, warme Tage gegönnt. 

Von Herzen an euch liebe Grüsse
Kuhmagda

Donnerstag, 21. September 2017

Herbstwimpelkette - Der Herbst ist willkommen!


 Endlich- die Nähmaschine ist wieder in das Haus von Kuhmagda eingezogen. Für eine längere Zeit hat sie sich bei einer Freundin einquartiert. Nun war es an der Zeit, dass die Maschine wieder an ihren Ursprungsort zurück gebracht wurde. Passend zum Herbst hat es mir in den Finger gejuckt und ich hatte wieder Lust etwas Kleines zu Nähen. Wenn die Tage wieder kürzer werden, die Abende kälter und man sich sowieso irgendwie wieder mehr in die eigenen vier Wändern einnisten kann, kommt die Kreativiät wieder zurück. Ich habe viel mehr Lust wieder zu Nähen, zu Backen, Kochen und sie vieles was man mit seinen zwei Händen tun kann. 

Die Wimpelkette ist ein guter Einstieg sich an das Nähen heranzutasten. Einfache Linien zum Nähen und doch siehts nach etwas aus. Immer noch habe ich ganz viele tolle, alte Spitzenbänder in meinem Fundus. Mit diesen habe ich den bescheidenen Karromusterstoff aufgewertet. Nun hat die Wimpelkette einen speziellen Charakter bekommen, der mich irgendwie an den Herbst, das Oktoberfest (keine Ahnung warum ;-) und an die Zeit erinnert, in der die Blätter langsam ihre grünen Farben durch die Rot-und Brauntöne ablösen lässt. 


Von Herzen wünsche ich euch einen guten Herbstanfang!
Herzlichst, Kuhmagda


Dienstag, 8. August 2017

Von Spitzen und Beton und ein kleines DIY

Ja und nun sind schon wieder zwei Monate vorbei, seit ich den Blogneuanfang mit voller Tatendrang feiern wollte. Und dann kam der Sommer und die damit verbunden Ferienwochen. Viel spielte sich im Hause Magda`s nicht ab. Draussen an der frischen Luft steppte der Bär. Was auch nicht schlecht ist. Es kommen bestimmt wieder Tage, welche eher gemütlicher in der guten Stube verbracht werden. 



Schon lange schwirrt es mir durch den Kopf, dass ich die wunderschönen Spitzen aus dem St. Gallischen in einer Form verwenden wollte. Diese teilweise uralten Schätze durfte ich erben. Aber was kann man mit den Spitzen machen, welche keiner der andern gleicht bzw. die Längen nicht unterschiedlicher sein könnten? 
Die glorreiche Inspiration konnte ich mir auf Pinterest holen. Ich entschied mich für ein Mobile. Da ich das Mobile kurz vor Mitternacht in die Tat umsetzten wollte, fehlte es natürlich an einem geeigneten Ring. Durch die Wohnung wandernd, in der Hoffnung was rundes zu finden, welches für mein Vorhaben geeignet war, stiess ich auf die Zeitungssammlung. Die Zeitung habe ich zu einer "Schlange" ganz eng eingerollt. Anschliessend umwickelte ich die Zeitungsschlange mit feinem Blumendraht. Somit konnte ich das Konstrukt zu einem Ring formen. Damit der Ring nicht mehr sichbar war, umwickelte ich ihn mit einer Spitze. Die Grundlage für mein Mobile war geschaffen. 

Nach und nach knöpfte ich die unterschiedlichen Spitzen an den Ring. Nun war das Mobile fertig. Es sieht so filigran aus und mit seinen feinen weissen Nuancen wirkt es im Raum leicht. Wenn der Wind dem Mobile einen feinen Gruss vorbei schickt- tanzen die Spitzen im Raum. 


Während meinen Ferien letzten Sommer in Italien bin ich auf diverse schöne Sächeli gestossen, welche ich mir nicht entgehen lassen wollte. Die süssen alten Backformen kombinierte ich mit meinen kleinen Guggelhupfen, in die ich jeweils eine Kerze setzte. 
Die Kombination Beton und Metall ist für mich spannend. Einerseits ist das Rohmaterial eher wuchtig und schwer. Doch in der richtigen Kombination und Dosierung wirkt es filigran. 

Kombiniert ihr auch gerne Materialien und wenn ja was sind eure Favoriten?
 


Seit gegrüsst ihr Lieben. Gerne schaue ich auch wieder bei euch vorbei und bin gespannt was auf eurem Blog so passiert.

Kuhmagda


Mittwoch, 7. Juni 2017

Und da ist sie wieder-Back to the roots!

Die Zeit rast und das ist gut so. Schon ist es über ein Jahr her, seit Kuhmagda etwas in ihrem Blog bewegt hat. 
Nun bin ich wieder da. Voller Tatendrang. Vieles hat sich in meinem Leben während den letzten Monaten verändert. Es war ein Chaos, welches sich neu sortierte. Kennt ihr diesen Spruch. Mit gefällt er gut und es passt tatsächlich. Denn ich fühl mich so wohl. Ja man kann fast sagen pudelwohl.
Kuhmagda begleitete mich jedoch immer wieder und mit dem Frühling ist sie aufgewacht. Schliesslich wartet eine weitere Alpzeit auf sie. 

Nun wie geht es euch lieben Blogger da draussen? Auf Instagram war ich immer wieder aktiv und konnte dadurch euch einwenig auf diesem Weg treu bleiben.

Wie beginnt man einen Neustart in der Bloggerwelt? Wo soll ich den anfangen? 
Das ist gar nicht so einfach. Mein Güte. Aber vielleicht sollte ich gar nicht so hirnen, sondern einfach tun. Das war ja schon immer mein Kredo. 

Nun wünsch ich euch allen einen sonnigen Feierabend.

Herzlichst, 
Kuhmagda

Samstag, 20. Februar 2016

Feiern der Lebensjahren und warum es sich lohnt mal nichts sich auf den Geburstag zu wünschen!

 Ein Jahr älter! So schnell geht es. Der Tag war so toll. Unglaublich wie viel liebe Nachrichten mich auf den verschiedensten Wegen erreicht haben. Die vielen Glückwünsche für das kommende Jahr deuten darauf hin, dass für mich wohl in den nächsten Monaten die Sonne dauernd scheinen wird. Das sind doch die besten Voraussetzungen für den Start in ein weiteres Lebensjahr. 
Meine Freunde, Familie und Bekannten beschenkten mich am Abend mit ganz tollen Geschenken. Das Meer von Blumen lies mein Wohnzimmer wie in einem Blumenladen erstrahlen. Immer wieder bin ich beeindruckt zu was die Natur fähig ist, denn alle Blumen haben zusammengepasst. Ein echtes Blumenfeuerwerk! 
Die Geschenke und Blumen kamen auf meinen vor ca einem Jahr restaurierten Waschtisch extrem gut zur Geltung. Ich war im siebten Himmel.
Die Torte war eine grosse Überraschung von meiner Schwester. Unglaubliches Talent hat sie! Danke viel Mal für die mega Bombe. Einfach zu fein war sie. Und beim Anschneiden entpuppte sich der Inhalt als Regenbogenkuchen. 
Ich lud dieses Jahr zu einem Häppchenabend ein. Viele kleine Dinge gab zur Auswahl. So quasi von der Hand ins Maul. Da es aber draussen eher kalt war, entschied ich mich den Gästen noch eine leckere Minestrone zu köcheln. So hatten alle einen warmen Bauch. 
Die Grippenwelle tobt da gerade wie wild und darum kamen etliche Abmeldungen und somit können wir noch zwei Tage Geburtstagsessen verspeisen. Auch nicht schlecht. 
Spontan habe ich noch eine Fotobild aus meiner Kindheit gefunden und es als Dekoration hingestellt. Meine Mama sagte daraufhin: Gell, vor 32 Jahren hatten wir es streng im Spital!? Ich musste schmunzeln und gab als Antwort: Nein, es war wohl halb so schlimm, denn ich kann mich nicht mehr daran erinnern ;-)
Leider habe ich ganz vergessen euch Bilder von den verschiedensten Häppchen zu machen. Ganz speziell gut war der Quinoa Salat von Ottolenghi. Kennt ihr diesen Kochbuchschriftsteller? Unglaublich feine Rezepte stehen in dieser Rezeptenbibel. Weiter verwöhnte ich die Gäste mit gefüllten Fajitas, Blätterteiggebäck und anderen Kleinigkeiten.
Da ich dieses Jahr echt keinen Wunsch hatte für ein Geschenk und mich dieses Jahr so viele Leute danach gefragt haben, gab es lustige Geschenke. Zwei davon muss ich euch erzählen. Das Eine waren ganz viele Lose zum aufrubeln. Als fast alle Gäste gegangen sind, rubelten wir zu dritt im Akkord die Lose auf. Plötzlich schrie ich auf vor Freude, dass ich einen grossen Gewinn habe! Wir lachten alle und konnten es fast nicht glauben. Einer der beiden Männer überprüfte (ach voll der Spielverderber) das Los später nochmals und naja, es war dann doch nichts. Kuhmagda war wohl mitten in der Nacht nicht mehr in der Lage fünf Zahlen richtig zusammen zu rechnen. Aber hej, macht nichts. Es hat mega Spass gemacht und die fünf Minuten Freude pur, waren goldwert für die Seele.
Eine weitere lustige Geschichte. Da ich bis vor einem Jahr ausschliesslich immer Perlenohrenschmuck getragen habe, schenkte mir eine Freundin letztes Jahr einen Gutschein, weil sie Perlen nicht ausstehen kann und sie mich mal verleiten wollte was anderes zu tragen. Sie meinte die Perlen sehen aus wie gefüllte Zecken. Ich war dann drei mal mit dem Guschein in der Hand im Laden und ich suchte nach passenden Armbänder ähhh Ohrenschmuck. Endlich nach langem Suchen, fand ich anderen Ohrenschmuck, der ich mittlerweile richtig lieb gewonnen habe. Nun schenkte mir eine andere Freundin dieses Jahr aus demselben Laden, was wohl? Perlenstecker! Ich bekam ein Lachanfall und die Freundin vom letzten Jahr ebenfalls und wir klärten die Situation auf. Na also wie man sieht. Die Geschmäcker sind verschieden. Was ich wohl nächstes Jahr aus dem Laden bekommen werde?
Im Mai ist eine Reise u.a. nach Florenz geplant und dafür bekam ich Shoppingbazen. Da ich schon ganz lange den Blog von Signora Pinella lese weiss ich, dass ich im Shoppingparadis laden werde. 
Nun wünsche ich euch allen noch ein gutes Wochenende und ich hoffe, dass ich euch bald wiede rmehr von Kuhmagda erzählen kann.
Herzlichst, 

Kuhmagda


Montag, 11. Januar 2016

Vorsätze oder eher Phasen?

Während ich heute Morgen im Takt des stürmischen Windes da draussen, den Putzlappen geschwungen und den Staubsauger durch die Wohnung gezogen habe, kamen mir Gedanken über die Vorsätze. Ja, meistens haben gute Vorsätze Hochkonjunktur am Anfang eines neuen Jahres.  Und da stehen wir wieder, an diesem Punkt. Das Jahr ist noch frisch, unangetastet, rein und voll gepackt mit neuen Tagen, Wochen und Monaten. Was sollte man ändern? Was will man verbessern? Die Ziele enden bei mir immer bei den Gedanken und dem Willen. Bei der Umsetzung happert es dann schon stark. 
Was ich aber bemerkt habe, dass ich oft, nach den Festtage einen Energieschub habe, die Wohnung zu leeren. Komplett auf den Kopf zu stellen und wegzuschmeissen, was nie oder selten gebraucht wurde. Vieles zu verschenken oder zu verkaufen. Dafür gibts ja mittlerweile tolle Plattformen im Netz. Gerade in meiner Stadt, gibt es eine FB Seite, auf der getauscht, verkauft und verschenkt wird. Den Gedanken mag ich sehr, dass gut erhaltene Dinge nicht einfach gekübelt werden, sondern vielleicht jemand nochmals eine Freude machen werden. 
Somit zurück zu meinen Gedanken heute Morgen. Ich bin eher ein Mensch, der Phasen hat. Sprich wie vorhin angesprochen, das "leeren" der Wohnung. Diese Phasen haben sich bei mir während den Jahren ritualisiert und kehren ohne, dass ich einen Vorsatz kreieren muss, immer wieder zurück. Der innere Trieb, verpasst mir jeweils zum gegebenen Zeitpunkt einen Seitenhieb und meine Motivation ist fast schon überschwänglich. Sozusagen einfach der richtige Zeitpunkt, was anzupacken.

Einen kleinen Vorsatz hats ich doch nun herauskristallisiert. Es ist nichts Neues und nicht von mir erfunden, dennoch finde ich es toll. Jedes mal, wenn was Neues einzieht muss, was raus. Dieses Anhäufung in meiner Wohnung mag ich so gar nicht. Es engt mich ein. Und gerade vor kurzer Zeit, als meinen innere "Schweinehund" wie wild gebellt hatte, machte eine FB Freundin einen Aufruf, dass sie Stoff, Garn und Wolle sucht für ihre Kunstprojekte. Keine 60 Minuten später war ein grosser Karton auf der Post. In diesem Moment fiel es mir überhaupt nicht schwer loszulassen. Und ich erfreute mich darüber, dass ich jemandem einen Gefallen tun konnte.

Aber was haben Phasen mit Vorsätze zu tun?

Mir ist es viel lieber, wenn ich mich auf meine Phasen konzentrierte. Sie kommen automatisch und gehen auch wieder. Vorsätze, mit denen hadere ich immer, sie bereiten mir Chaos im Kopf und sie sind semi präsent. Sie schwirren immer umher und gehen wieder und dann kommt das schlechte Gewissen. Somit beginne ich erst gar nicht mir gute Vorsätze auszudenken. 
Die Phasen fühlen sich gut an und kommen und gehen zu den besten Zeitpunkten.

Wie handhabt ihr das mit den Vorsätzen? Oder kennt ihr auch die "Phasen"-Mentalität?

Nun wünsch ich euch einen gelungenen Start in die neue Woche.